Wettbewerbsbeitrag “Gelebte Verantwortung” – Förderung des Ehrenamts an der Goetheschule

 

“Gelebte Verantwortung” – Förderung des Ehrenamts an der Goetheschule. Wir, Tal Lichtman und Dr. Yvonne Wiser, arbeiten an der Goetheschule in Neu-Isenburg. Soziales Lernen wird an der Goetheschule seit Jahren groß geschrieben. In der 5. Klasse beginnen wir mit dem Lion’s Quest Programm “Erwachsen Werden” und arbeiten mit unseren Kleinsten intensiv daran, wie wir unser Miteinander im Klassenraum und Schule positiv gestalten können. Als Diplompädagogin der Schulsozialarbeit (T. Lichtman) und als Klassenlehrerin (Y. Wiser) haben wir vor drei Jahren die Idee gehabt, unsere Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse aus diesem zunächst auf die Schule bezogenen Sozialen Lernen im richtigen Leben anwenden zu lassen und haben die AG Gelebte Verantwortung gegründet. In der AG Gelebte Verantwortung arbeiten Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 in Kinder- und Alteneinrichtungen der Stadt Neu-Isenburg.

 

Unterstützt wird dieses Projekt sowohl von der Schule selbst, die uns Stunden und Infrastruktur zur Verfügung stellt, als auch vom Fachbereich Kinder und Jugend der Stadt Neu-Isenburg, an welches die Schulsozialarbeit gebunden ist. Wir als Organisatorinnen leisten gemeinsam mit Bernd Pufahl, Leiter des Fachbereichs die Vorarbeit für den Einsatz der Kinder und sondieren, in welchen Einrichtungen überhaupt Bedarf für ?helfende Hände herrscht. Dann kommen die Schülerinnen und Schüler zum Einsatz: sie müssen selbst Einrichtungen kontaktieren und mit den Leiterinnen und Leitern ihren Besuche und das genaue Aufgabenfeld koordinieren.

 

Bisher gab es bereits zwei Durchgänge dieser AG, mit jeweils ca. 40 Jugendlichen, die hauptsächlich in Kindergärten, der Schulkindbetreuung und in Altenheimen tätig waren. Die Schülerinnen und Schüler gingen im Durchschnitt vier Monate lang einmal wöchentlich in die Einrichtungen. Am Ende ihres Einsatzes werden die Jugendlichen vom Bürgermeister Herrn Hunkel und der Schulleiterin Frau Spyra mit einer feierlichen Urkundenübergabe geehrt. Die Resonanz war nach beiden Durchläufen in den vergangenen Schuljahren von beiden Seiten immer übewältigend: die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen empfanden die Jugendlichen als tatsächliche Hilfe und die tätig gewordenen Schülerinnen und Schüler sind spürbar an ihren Aufgaben gewachsen.

 

 

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