Wettbewerbsbeitrag Private soziale Flohmärkte

Mein Name ist Helma Grimm.  Ich bin 66 Jahre alt. Seit ca. 40 Jahren bin ich ehrenamtlich für alte Menschen, kranke, behinderte und notleidenden Menschen tätig. Es fing damit an, dass ich in jungen Jahren sehr krank wurde. Damals hatte ich 3 kleine Kinder. Der Herrgott lies mich gesund werden und mit 27 Jahren fing ich an, Sachen, die andere Leute wegwarfen,  von der Strasse zu holen, sie zu reinigen, und kleine Flohmärkte zu machen. Die kleinen Summen, die ich einnahm, habe ich dann für Kinder und alte Menschen gespendet. Mit den Jahren, wurde es immer grösser. Ich war 10 Jahre in Frankfurt, 10 Jahre in Bremen, habe auch da Flohmärkte gemacht. Alte Sachen erbettelt und den Erlös dann an Notleidende geschenkt. Ich leitete einen Mütterclub, war Trainerin, Betreuerin und Altenpflegerin.  Da ich Ostfriesin bin und in Emden wohne, begann ich dann hier ab 1989  hier meine Privaten sozialen Flohmärkte zu erweitern. Ich startete Aufrufe an die Bevölkerung, bekam Sachen geschenkt, die ich auf meinen Flohmärkten billig verkaufte oder auch verschenkte.  So konnte ich Kinder in Rumänien, Russland Thailand Afrika und hier in Deutschland und Emden  Gelder spenden. Ich suchte mir immer Einzelfälle, Spontanhilfen usw. aus. Dann begann ich  Haushaltsauflösungen umsonst zu machen. Ich bekam kein Geld, sondern Sachen als Lohn. Ab und zu holte ich mir Helfer zum Möbeltragen, aber umsonst machte es keiner. Ich arbeitet bis zu 10 Std am Tag  und auch heute noch fast soviel für meinen Flohmarkt und für die Menschen.  Täglich alles reinigen, aussortieren,  auszeichnen und und. Alles mache ich alleine. Ich mietete kleine Hallen,  hatte aber viel Pech. Einige waren zu nass, andere marode. So ging es Jahrelang. Ich kämpfte immer weiter, denn die Menschen für die ich das tat brauchten mich. Wer in Not gerät, kommt zu mir. Ich kann fast immer helfen.

 

In Afrika, Ruanda kenne ich einen Arzt, der 70 Waisen und Strassen Kinder betreut und operiert, Dr. Alfred Jahn. Ihn unterstütze ich schon viele viele Jahre. Wir haben schon sehr vielen Menschen geholfen. In Rumänien habe ich eine kleine Diakoniestation unterstützt,  in Russland behinderten Kinder geholfen, und sw. usw.  Im Moment suche ich wieder eine kleine Halle. Die beiden Doppelgaragen, die ich nun nutze werden zu klein. Für die vielen Menschen die kommen. Sollte ich wirklich etwas gewinnen,  werde ich dieses sowieso wieder spenden.  Denn ich brauche für mich persönlich nichts. Ich gebe zu 100% alles ab.  Meine Rente als Privatmensch ist klein. Es reicht mir.  Ich bin zufrieden.

 

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