Wettbewerbsbeitrag Schülerfirma KinMar

 

Wir sind KinMar – früher 17, jetzt ein paar weniger Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 an der Martin-Luther-Schule in Marburg. Kin steht für Kinshasa – die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Mar steht für Marburg. Unser Lehrer war durch ein Sabbatjahr im Kongo und hat dort einen Künstler kennengelernt, somit konnten wir durch ihn den Kontakt herstellen. Wir kaufen somit nun zu fairen Preisen Drahtkunstmodelle in der DR Kongo, wo diese momentan von einem mittelständischen Künstler produziert werden und verkaufen sie hier vor Ort.

 

Hierbei war uns von Anfang an klar, dass wir zwar “Entwicklungshilfe” leisten wollen, jedoch nicht wie der Staat, einfach nur Bedürftigen zu helfen, sondern als gleichwertige Partner solidarisch miteinander zusammen zu arbeiten. So verkaufen wir häufig auf Veranstaltungen, wie Sommerfesten, Kunstmärkten, bei Ausstellungen in unserer Region.

 

Wir unterstützen unseren Ort in dem Sinne, dass wir auf lokalen und überregionalen Veranstaltungen die Stadt Marburg repräsentieren. Der Oberbürgermeister Egon Vaupel war von Anfang an von unserem Projekt überzeugt und unterstützte uns bei der Umsetzung. Für uns Schüler ist es ein einzigartiges Projekt, das es in der Form Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, nirgends in Deutschland gibt. Nebenbei erlernen wir wirtschaftliches Handeln und unseren Ort als globale Schnittstelle kennen. Firmen aus der Region haben bereits Modelle als Werbegeschenke bei uns produzieren lassen. Abschließend legen wir wert auf die Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort, wenn es beispielsweise um die Erstellung neuer Werbemittel oder Verkaufstermine geht.

 

Mehr Infos unter: www.kinmar.de

 

Hier geht es zur Übersicht aller Wettbewerbsbeiträge.

 

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