Wettbewerbsbeitrag vom Verein zur Förderung und Erhaltung des Neuen Wasserturmes e.V.: Wasserturm Dessau

1896/97 wurde am Dessauer Lutherplatz der Neue Wasserturm errichtet. Nach dem Umbau der städtischen Wasserwerke 1930 wurde der Turm nicht mehr gebraucht. Von den alliierten Luftangriffen im März 1945 blieb der Neue Wasserturm weitestgehend verschont. Zu DDR-Zeiten vom Abriss bedroht, hat das Bauwerk dank fehlender finanzieller Mittel überlebt.

 

Im Februar 1995 wurde der Neue Wasserturm als Einzeldenkmal in das Denkmalverzeichnis der Stadt Dessau aufgenommen und 1996 an einen privaten Investor verkauft, doch infolge Insolvenz verfiel das Baudenkmal immer mehr. Um den Wasserturm vor weiterem Verfall zu schützen, möglichst originalgetreu zu restaurieren und dauerhaft zu erhalten gründete sich am 26. Oktober 2006 der “Verein zur Förderung und Erhaltung des Neuen Wasserturmes e. V.”.

 

Da der Verein auf Spenden und Fördermittel angewiesen ist, kann die Sanierung nur in kleinen Schritten erfolgen. 2009 wurde das Turmdach saniert, als nächstes folgen die 4 Erkertürme und die Turmspitze.

 

Mehr Infos unter: http://www.neuerwasserturm.de

 

 

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6 Antworten auf Wettbewerbsbeitrag vom Verein zur Förderung und Erhaltung des Neuen Wasserturmes e.V.: Wasserturm Dessau

  1. Marcel sagt:

    Ich wohne und arbeite seit Jahren neben diesem imposanten Bauwerk.
    Die Erhaltung des Wasserturms empfinde ich als eine sehr sinnvolle und erstrebenswerte Aufgabe.

    Weiter so!!

  2. Bernd sagt:

    Im Dessauer Westen ist der Wasserturm weithin sichtbar. Seit 30 Jahren lebe ich in Dessau und sah den Wasserturm immer nur als Ruine. Dank der Initiative zur Rettung des Wasserturms habe ich die Hoffnung, dass er irgendwann als Schmuckstück seine architektonisch triste Umgebung überstrahlt.

  3. Angelika Meerwald sagt:

    Die Stadt Dessau hat durch Kriegszerstörung viel ihrer historischen Bausubstanz verloren. Da ich in den 50 er Jahren geboren wurde, erlebte ich Dessau noch in Trümmern aber auch den Wiederaufbau. Dasselbe Szenario erlebten wir alle in den 90er Jahren, als Dessau erneut in Trümmern lag, in Wohlstandstrümmern. Aufgrund Dessen und weil es mir mein ehemaliger Vermieter schmackhaft machte, zog ich von Dessau weg nach Aken. Als meine Tochter 2001 ein Haus mit Wasserturm in Köthen kaufte, zog ich 2003 zu ihr nach Köthen. Seitdem bin ich “auf den Turm” gekommen. Zum Glück hatte ich die Dessauer MZ noch bis 2006 abbonniert, so erfuhr ich vom Termin der Gründungsversammlung und wurde selbstverständlich auch Gründungsmitglied. In diesem Verein lernte ich sehr viel über Wassertürme. Aber auch Mitglieder anderer Wasserturmvereine finden diesen Turm als einen der schönsten in Deutschland. Ein ähnlicher Turm, wie der “Neue Wasserturm” von Dessau steht in Wien und ein anderer in Worms. Ich denke mit Hilfe der Vereinsmitglieder und Sponsoren wird unser Turm den Türmen von Wien und Worms in nichts nachstehen. Der WT in Wien war schon Drehort für einen Krimi, “Kommissar Rex” und der WT in Worms wird zum Wohnhaus für 5 Familien ausgebaut, es gibt davon eine Internetseite. Durch den Abriss von Plattenbauten in Dessau ist jetzt wieder freie Sicht auf den Neuen Wasserturm. Man kann ihn schon an der Muldbrücke am Johannbau sehen. Wassertürme sind wie Leuchttürme in der Stadt.

  4. Als unmittelbarer Nachbar zum Neuen Wasserturm, der diesen auch schon oft in Pastell-Gemälden festgehalten hat, ist die Erhaltung und eventuelle spätere Nutzung des Wasserturms als eines der bekanntesten und weithin zu sehenden Gebäude Dessaus, eine gewaltige Aufgabe, die sich der Verein gestellt hat und die hoffentlich, im Interesse der Dessauer, bald eine Vollendung findet!

  5. Volker sagt:

    Der Wasserturm ist mein Lieblingswahrzeichen von Dessau. Ich hoffe, er wird erhalten und restauriert. Eine Stadt braucht solche Orte. Ich wünsche dem Verein alles Gute.

  6. Jörg sagt:

    Ich wurde in Dessau geboren und habe 33 Jahre in dieser Stadt gelebt. Während dieser Zeit habe ich zwar immer wieder festgestellt, wie imposant dieser Wasserturm ist und wie sehr dieser das Stadtbild prägt, vor allem wenn man sich Dessau von Westen nähert, dabei ist es dann aber auch geblieben.
    2009 bin ich aus beruflichen Gründen nach Kalifornien umgezogen und – wie so oft im Leben – lernt man Dinge erst wirklich zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Wenn ich jetzt einmal im Jahr meine Heimatstadt Dessau besuche, dann sind es Wahrzeichen wie der Neue Wasserturm, die mir für kurze Zeit das Gefühl vermitteln, in dieser Stadt wieder zu Hause zu sein. Daher wünsche ich dem Verein zur Förderung und Erhaltung dieses imposanten wie charismatischen Bauwerks viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

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