Wettbewerbsbeitrag “Augen und Ohren für Roma in Oldenburg”

 

Als junge Projektgruppe machen wir auf die Situation der Sinti & Roma in Oldenburg aufmerksam und führen unsere Initiative „Augen und Ohren für die Roma“ seit 2010 in Oldenburg durch. Nach unseren Erfahrungen im ersten Jahr – in dem wir die Situation der türkischen Roma den Oldenburger Bürgern nahe brachten – beleuchten wir nun die Situation aller Roma in unserer eigenen Stadt intensiver. Ziel ist es Brücken zwischen der Roma- und der hiesigen Kultur zu bauen und Vorurteile zu entkräften. Zurzeit erkunden wir die Situation der Sinti vor Ort. Außerdem präsentieren wir unsere Erfahrungen mit Sinti & Roma in Oldenburg in einer Ausstellung.
Es werden Fotos und Geschichten (Interviews) sowie Speisen und Musik der Roma präsentiert. Diese Ausstellung soll nicht nur auf die schwierige Situation der Sinti & Roma hinweisen, sondern vor allem auch deren Kultur auf positive Weise darstellen. An dem Projekt sind ca. 90 Jugendliche mit diversen ethnischen Wurzeln beteiligt.

 

Ziel unserer Ausstellung soll sein, vor allem bei den in Oldenburg lebenden Bürgern ein Interesse zu wecken, sich über die eigenen Grenzen hinweg mit sozialen Themen, insbesondere mit der Situation der Sinti & Roma, auseinander zusetzten. Dadurch, dass wir verschiedene Roma in Oldenburg besuchen und deren Leben dokumentieren, sollen die Eindrücke der Beteiligten nicht nur auf sie selbst, sondern durch eine professionelle Dokumentation auch auf die Besucher der Ausstellung wirken. Das gemeinsame Musizieren mit den Roma-Gruppen der Regionen soll Toleranz und Solidarität in der Wahrnehmung und im Umgang mit benachteiligten und ausgrenzten Menschen fördern. Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, mit den „Anderen“ jenseits kultureller Barrieren zu kommunizieren. Vor allem die interkulturelle Dimension des Projekts steht für uns im Vordergrund: Eine multikulturelle Gruppe aus in Oldenburg lebenden Jugendlichen möchte die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar machen. Vorurteile sollen ab- und Vertrauen aufgebaut werden.

 

Die Mitglieder der Kerngruppe selbst sind bereits Beispiel für ein kunterbuntes Europa der kulturellen Vielfalt: Deutsche, indische, rumänische, afrikansiche, arabische und spanische Einflüsse werden dieses Projekt gestalten. Fast alle Gruppenmitglieder (diverse Migrationshintergründe) wissen was es heißt, sich sprachlich und kulturell integrieren zu müssen und hatten es daher auch nicht immer leicht – eine zusätzliche Motivation durch das Projekt auf die Ausgrenzung der Roma aufmerksam zu machen.

 

Mehr Infos unter: www.facebook.com/romaineuropa

 

Hier geht es zur Übersicht aller Wettbewerbsbeiträge.

 

Sie wollen auch am Wettbewerb teilnehmen? Dann gehen Sie direkt zu unserem Bewerbungsformular.


Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*