Wettbewerbsbeitrag Lesenetz Giengen

 

2004 startete die Initiative rund um die Initiatorin Christine Mack mit dem Ziel, Kindern im Grundschulalter Zugang zu Büchern und zum Lesen zu ermöglichen und gleichzeitig die Sprachentwicklung zu fördern. Inzwischen sind regelmäßig 17 Lesepatinnen und Lesepaten ehrenamtlich an sechs Grundschulen im Stadtgebiet beschäftigt und üben insgesamt 22 Stunden wöchentlich mit Gruppen bis zu fünf Kindern das Lesen. Etwa 100 Kinder der 1. bis 4. Klasse werden dabei an ihren jeweiligen Schulen betreut.

 

Dabei wird den Kindern in aller Regel nicht vorgelesen, sondern jedes der Kinder bekommt ein Buch in die Hand und abwechselnd werden die Geschichten gelesen. Viele der Kinder halten bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal ein richtiges Buch in der Hand und nicht selten entwickelt sich dabei eine Liebe fürs Lesen, die ansonsten vermutlich nie zustande gekommen wäre.

 

Die positiven Auswirkungen auf die Lese- und Sprachkompetenz der beteiligten Kinder sind nach Auskunft der Lehrer an den betreuten Schulen deutlich spürbar. Aber nicht nur die momentanen schulischen Leistungen liegen im Blickfeld des Projekts. Die Förderung der Sprachkompetenz bei Kindern hat nachweislich Auswirkungen auf die gesamte spätere Schulzeit ebenso wie auch auf die Entwicklung der individuellen Sozialkompetenz und damit nicht selten auf das ganze spätere Leben der heutigen Kinder.

 

 

Hier geht es zur Übersicht aller Wettbewerbsbeiträge.

 

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