Wettbewerbsbeitrag von Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte e.V.: Behinderten- und Seniorenfahrdienst

v.li. Der ehrenamtliche Fahrer Klaus Ahl (73) und der junge Fahrgast Joscha Brill (10), auf dem Weg zum Therapeutischen Reiten für Behinderte.

 

Im Jahre 1980 fanden sich in Reinheim/Odenwald engagierte Menschen zusammen, um aus Anlass des Internationalen Jahrs der Behinderten der UNO ein Fest zugunsten der Behinderten in unserer Stadt durchzuführen. Viele Vereine halfen mit und es wurde ein gelungenes Fest, das nun schon 32 Mal stattgefunden hat. Am 08. Mai 1983 wurde dann die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte e.V. (RBFB) gegründet, deren Ziel es ist, unter dem Motto “Alle sind eine Stadt” die Menschen mit Handicap aus den Hinterzimmern mitten in die Gesellschaft hinein zu bringen.

 

Das hat sie seitdem auf vielerlei Art und Weise verwirklicht, u.a. mit einem Behindertenfahrdienst, bis vor kurzem im wesentlichen von einem Zivi durchgeführt. Als klar wurde, dass es keine Zivis mehr geben wird, haben wir nach Wegen gesucht, wie wir den Fahrdienst erhalten können. Parallel suchte die Stadt Reinheim (17.500 Einwohner) nach einer Möglichkeit, die Mobilität der Senioren zu verbessern. Deshalb haben wir, die RBFB, uns entschlossen, unseren Fahrdienst künftig als Behinderten- und Seniorenfahrdienst anzubieten. Der Clou: Sowohl die Fahrerinnen und Fahrer als auch die Mitglieder der Fahrdienstleitung sind alle Ehrenamtliche. Insgesamt sind darin derzeit um die 25 Personen unentgeltlich tätig.

 

Mehr Infos unter: www.buergergemeinschaft.eu

 

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